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Beratung Zahnarzt Dr. Myska

Fragenkatalog

Abszeß

Abszeß

Als Abszeß bezeichnet man eine durch Eiterbakterien verursachte Gewebseinschmelzung. Die Usachen sind meistens Zahnwurzelentzündungen, Fremdkörper oder infizierte Zahnfleischtaschen.

Amalgam

Amalgam

Amalgam ist ein quecksilberhaltiger Werkstoff der als Zahnfüllung verwendet wird. Aus gesundheitlichen Gründen wird die Anwendung jedoch mittlerweile so gering wie möglich gehalten. Bei bereits vorhandenen Amalgamfüllungen kann man sich auf einen Schwermetallbelastung testen lassen. In diesem Fall kann der Austausch vorhandener Amalgamfüllungen gegen körperverträgliche Materialien helfen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen jedoch alternative Füllungen nur an den Frontzähnen.

Ästhetische Zahnmedizin

Ästhetische Zahnmedizin

Behandlung mit dem Ziel der Verschönerung der Zähne bzw. des Gebisses. Umfasst z.B. Bleichen der Zähne, Zahnregulierungen im Erwachsenenalter, kosmetische Verblendschalen auf den Schneidezähnen, Zahnfleischkorrekturen oder Zahnschmuck.

Augmentation

Augmentation

plastisch-operative Vergrößerung eines Körperorgans, z.B. des Kieferknochens.

Bleaching

Bleaching

Optimieren der Zahnfarbe durch Aufhellung. Dazu sind verschieden Methoden geeignet die abhängig von der Ursache und dem Grad der Verfärbung sind. Bleichbar sind vitale wie auch avitale ( z.B. Wurzelbehandelte ) Zähne.

Brücken

Brücken

Entstandenen Lücken durch Zahnverlust können prothetisch „überbrückt“ werden, indem man die Nachbarzähne als Brückenpfeiler verwendet. Diese müssen in der Regel beschliffen und mit Kronen versehen werden.
Der Ersatz von fehlenden Zähnen ist unumgänglich. Neben kosmetischen Einbusen können sich auch die noch bestehenden Zähne in ihrer Stellung verändern. Dadurch entstehen Fehlbelastungen im Gebiss. Sie können zu vorzeitiger Abnutzung des Gebiss und häufig zu schweren Verspannungen führen. Dadurch können Migräne und Schmerzen in den Kiefergelenken entstehen.

Fissurenversiegelung

Fissurenversiegelung

Die Oberfläche der Backenzähne besteht aus Höckern und Grübchen (Fissuren), an denen die bakterielle Plaque meistens nicht ausreichend entfernt wird, oder entfernt werden kann. Durch Einbringen von medizinisch unbedenklichem, dünnflüssigem Kunststoff, der mittels UV-Licht gehärtet wird, kann man den schmalen Spalt am Boden der Kaufläche versiegeln. So erhalten die Zähne für viele Jahre einen wirksamen Schutz gegen Karies.
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten für eine Fissurenversiegelung bei 6-18jährigen. Die Behandlung von Milchzähnen und Erwachsenen über 18 Jahre müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Kunststoff-Füllung

Kunststoff-Füllung

Das sind zahnfarbene Füllungen, die im Mund modelliert und durch UV-Licht ausgehärtet werden.

Gold-Inlays / Onlays

Gold-Inlays / Onlays

Inlays aus Gold kommen sind körperverträglich und langlebig . Sie werden mit zahnmedizinischen Zement im vorbereiteten Zahn befestigt. Allergien auf hochgoldhaltige Legierungen sind äußerst selten.

Keramik-Inlays / Onlays

Keramik-Inlays / Onlays

Zahnfarbene , individuell laborgefertigte Einlagefüllungen die in innigem Kontakt mit dem Zahn verklebt werden. Ihre Stabilität entspricht der eines natürlichen Zahnes.

Implantate

Implantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie werden operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt. Dazu wird ein schraubenförmiger, körperverträglicher Titankörper in den Knochen eingesetzt, an den sich der Knochen in der Einheilphase anlagert. Diese kann bis zu 3 Monaten dauern. Nach dem Abklingen der Schwellung kann bis zum Einsetzen der endgültigen Prothese die alte Prothese oder ein Provisorium getragen werden. Meistens können Implantate unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden, bei ausgedehnten Eingriffen kann auch eine ambulante Narkose erfolgen. Voraussetzung für die Behandlung ist das Vorhandensein von genügend Knochen mit entsprechender Qualität. Das wird anhand von Röntgenbilder beurteilt. Implantate wirken sehr natürlich, weil auf das Einsetzen von sichtbaren Klammern verzichtet werden kann. Gesunde Nachbarzähne weden geschont, da ein Beschleifen entfällt. Ein Zahnimplantat hat eine hohe Lebensdauer.

Karies

Karies

Karies ist eine bakterielle Erkrankung, die zunächst den Zahnschmelz und schließlich die weichere Dentinschicht oder auch den Zahnhals schädigt. Dabei arbeiten sich so genannte Plaquebakterien in den Zahn hinein, diese vergären Zucker zu Säuren und erweichen somit du harte Zahnsubstanz. Die beste Vorsorge gegen Karies ist die tägliche sorgfältige Reinigung und die richtige Ernährung.

Keramik-Füllungen

Keramik-Füllungen

Inlays aus Vollkeramik können den Zahn fast unsichtbar rekonstruieren. Sie werden mit einem Spezial-Kunststoffkleber im Zahn befestigt. Vollkeramik ist ein sehr verträgliches und hochwertiges Material und gilt heute als verträgliche und ästhetisch Alternative zum Amalgam. Sie gilt nach dem Gold-Inlay als langlebigste Füllung.

Krone

Krone

In einem gesunden Gebiss bezeichnet man den sichtbaren Teil des Zahnes als Krone.
Eine künstliche Krone ist eine Hülle aus Metall oder Keramik oder einer Kombination aus beidem die den von Schäden befreiten Zahnstumpf umgibt und in Funktion, Form und Farbe die zerstörte Krone ersetzt.

Oralchirurgie

Oralchirurgie

Als Oralchirurg kann sich ein Zahnarzt bezeichnen, der eine 3 bis 4-jährige Weiterbildung mit Abschlußprüfung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie absolviert und sich auf diesem Gebiet spezialisiert hat.

Parodontalerkrankungen

Parodontalerkrankungen

Eine Infektion die durch Bakterien hervorgerufen wird. Die Bakterien wandern allmählich von den oberflächlichen Zahnfleischtaschen zur Wurzel des Zahnes. Dabei wird Gewebe zerstört. Anzeichen für ein Parodontalerkrankung sind Zahnfleischbluten, Zahnfleischtaschen, wacklige Zähne oder Mundgeruch. Wird eine Parodontalerkrankung nicht behandelt, wird über kurz oder lang das Schrumpfen des Zahnbettes zur Lockerung und zum Verlust des Zahnes führen. Parodontalerkrankungen steigern außerdem im erheblichen Maße die Wahrscheinlichkeit einer gefährlichen Herz- und Gefäßerkrankung.

Prothese

Prothese

Eine Zahnprothese dient dem Ersatz fehlender Zähne. Die Prothese besteht aus der Prothesenbasis, meistens aus Metall und Kunststoff und den daran befestigten künstlichen Zähnen. Prothesen können auf der Kieferschleimhaut abgestützt werden oder auf noch vorhandenen Zähnen. Bei Teilprothesen werden beide Methoden oftmals kombiniert. Meistens kann die Prothese vom Patienten herausgenommen werden, seltener ist die festsitzende Prothese die nur vom Zahnarzt entfernt werden kann.

Röntgen

Röntgen

Ein Röntgenbild ist ein wichtiges Hilfsmittel beim frühzeitigen Erkennen von Karies, Veränderungen an den Knochen durch Entzündungen, Knochenabbau z.B. Parodontose und der Kontrolle von Wurzelfüllungen.

Retenierte Zähne

Retenierte Zähne

Damit werden in der Zahnheilkunde Zähne die im Kieferknochen liegen und nicht durchbrechen bezeichnet. Meist ist Raummangel im Kiefer die Ursache oder eine falsche Ausrichtung des Zahnes.

Veneer

Veneer

Ein Veneer ist eine lichtdurchlässige, zahnfarbene, dünne Keramikschale, die auf die eigenen Zähne aufgeklebt wird. Dabei wird die Zahnsubstanz nur um 0,3 - 0,7mm abgetragen. Das Veneer weist eine ausgezeichnete Gewebeverträglichkeit auf und wird verwendet bei Verfärbungen, Lücken, großen sichtbare Füllungen oder abgebrochenen Ecken. Ein Veneer ist nicht vom Zahn zu unterscheiden.
Es gehört nicht zur vertragszahnärztlichen Versorgung und wird ebenso wie eine Krone, nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Wurzelbehandlung

Wurzelbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung kann den Verlust eines toten oder an (bakterieller) Nerventzündung erkrankten Zahnes verhindern. Der Zahn wird dabei von innen gereinigt. Das erkrankte Gewebe wird entfernt und Bakterien abgetötet, der Kanal mit einer beständigen Wurzelfüllung versorgt. Eine Wurzelkanalerkrankung kann unbehandelt gefährliche Abszesse und/oder Schädigungen des Kieferknochens Kiefer zur Folge haben.

Weisheitszahn

Weisheitszahn

Der letzte in der Zahnreihe stehende Backenzahn wird als Weisheitszahn bezeichnet, der bei einem normal entwickelten Kiefer meist erst zwischen dem 17. und dem 25. Lebensjahr durchbricht. Da er jedoch häufig aus Raummangel nur teilweise oder auch gar nicht durchbricht, kann das Beschwerden zur Folge haben. Die Weisheitszähne können auf die Wurzel des davor liegenden Zahnes drücken und dadurch unspezifische Gesichts- und Ohrenschmerzen verursachen. Das umgebende Zahnfleisch kann sich häufiger entzünden und es können Zysten entstehen.

Zyste

Zyste

Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Säckchen. Sie entstehen häufig durch einen toten oder nicht intakten Zahn. Üblicherweise sind sie nicht schmerzhaft und werden darum oft erst auf einem Röntgenbild entdeckt. Sie können sich aber auch entzünden und gefährliche Abszesse verursachen. Da Zysten unbehandelt immer größer werden und benachbartes Gewebe verdrängen, müssen sie entfernt werden.


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